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Klimaschutz-Index: Portugal mit gutem Ergebnis

11.01.19 AHK-Wirtschaftsnews

Der Klimaschutz-Index (CCPI) beurteilt die Klimaschutzleistungen der Staaten weltweit, die über 90 Prozent des CO2-Ausstosses verursachen. In einer Liste von insgesamt 57 Staaten nimmt Portugal den 14. bzw. 17. Platz ein und damit einen Rang im oberen Drittel der Länder mit den effizientesten Klimaschutzleistungen. Die ersten drei Plätze werden in dem Ranking aus symbolischen Gründen nie vergeben. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte Portugal um einen Platz nach oben. Laut CCPI nimmt Portugal in der Kategorie „Politische Maßnahmen gegen die Auswirkungen des Klimawandels“ sogar den Spitzenplatz ein.

Schweden ist der bestplatzierte Staat im Klimaschutz-Index (4. Platz), gefolgt von Marokko, das in jüngster Zeit verstärkt in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. Auch Indien konnte seine Position wesentlich verbessern und nimmt nun Platz 11 des CCPI ein. Deutschland ist auf Rang 27 zurückgefallen, die USA und Saudi-Arabien nehmen den vorletzten (59.) bzw. letzten Platz (60.) ein.

Der CO2-Austausch insgesamt ist laut Klimaschutz-Index wieder angestiegen, nachdem er zuvor drei Jahre lang auf dem gleichen Niveau geblieben war. Der CCPI verweist vor allem auf den fehlende politische Willen der Staaten, den Abbau fossiler Brennstoffe stärker voranzutreiben.

„Es besteht aus technologisch-ökonomischer Sicht kein Grund, warum der Ausbau klimafreundlicher Lösungen nicht vorankommt,“ sagte Jan Burck, einer der CCPI-Herausgeber. „Auf dem G20-Gipfel haben 19 teilnehmende Staaten ihren Willen gezeigt, das Pariser Klimaschutzabkommen umzusetzen – doch leider zeigt sich dieser Willen noch nicht in konkreten politischen Maßnahmen.“

 

Quelle: Portugal News