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Gesundheitswirtschaft in Portugal

Die portugiesische Gesundheitswirtschaft bietet deutschen Unternehmen attraktive Marktchancen. Reformdruck, politisches Momentum und steigende Investitionen schaffen einen dynamischen Transformationsmarkt mit konkretem Modernisierungsbedarf. Wer jetzt strategische Partnerschaften aufbaut, positioniert sich frühzeitig und nachhaltig in einem sich neu strukturierenden Gesundheitssektor.

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Das portugiesische Gesundheitssystem steht vor erheblichen strukturellen Herausforderungen. In den vergangenen Jahren ist die Produktivität im Nationalen Gesundheitssystem, Serviço Nacional de Saúde (SNS), gesunken, während Personalkosten, Überstundenanteil und externe Dienstleistungsverträge gestiegen sind. 

 

Vor diesem Hintergrund plant die Regierung für 2026 ein erhöhtes Gesundheitsbudget (17,2 Mrd. Euro) sowie deutlich höhere Transfers an den SNS. Ziel ist es, Zugang, Versorgungsqualität und Systemstabilität zu stärken. Gleichzeitig setzt die Regierung auf strukturelle Modernisierung und eine stärkere Einbindung der Privatwirtschaft in die öffentlich finanzierte Versorgung. Diese Öffnung schafft neue Spielräume für Public-Private-Partnerships, spezialisierte Versorgungsangebote und Effizienzlösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. 

 

In den letzten Jahren wurden Events, u.a. im Rahmen des BMWK-Markterschließungsprogramms für KMU und in Kooperation mit dem Health Cluster Portugal, zu diesem Themenbereich durchgeführt.

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